Bewusst leben

Meine Minimalismus Tipps

Das Thema Minimalismus kann von einer kleinen Aufräum- Aktion schnell in ein neues Lebensgefühl umschlagen, wenn man den Weg dem Konsumwahn zu entgehen erstmal begonnen hat.

Grundsätzlich kann man bei dem Thema nichts falsch machen. Geht nach eurem Bauchgefühl. Das Ganze ist kein Wettbewerb! Es geht nicht darum möglichst wenig zu besitzen, sondern die Gegenstände die man besitzt auch zu gebrauchen und wertschätzend zu behandeln. Dinge die sowieso nur in der Ecke liegen, können vielleicht einem anderen Menschen sehr viel Freude bereiten.

Ich hab mal versucht eine Liste zu erstellen wo man mit dem Minimalismus anfangen oder weitermachen kann…. Wenn ihr noch Tipps und Ideen habt, dann gerne ein Kommentar hinterlassen.

  • „Keine Werbung“ Hinweis am Briefkasten anbringen
  • Newsletter abbestellen
  • Desktop aufräumen
  • Handy App sortieren und entfernen
  • Papierkram mag kaum jemand, aber wenn man seine wichtigen Dokumente von Anfang an sorgfältig sortiert und abheftet, dann hat man schnell einen guten Überblick und muss künftig deutlich weniger Zeit investieren
  • Versicherungen – einige braucht man, andere nicht. Auch an dieser Stelle muss man einmal viel Zeit aufwenden um dann im Fall der Fälle auch wirklich abgesichert zu sein
  • Wie sieht es eigentlich mit dem Stromanbieter aus? Gibt es vielleicht günstigere und nachhaltigere Alternativen. Oft bekommt man beim Wechseln auch einen netten Bonus gut geschrieben.
  • Kleiderschrank aussortieren – Kaputte Kleidung raus. Alles was zu groß oder zu klein ist kann gespendet oder über Plattformen wie Kleinanzeigen oder Kleiderkreisel verkauft werden
  • Schuhe und Accessoires sollten auf die Lieblingsstücke reduziert werden
  • Schon mal getestet wie lange ihr mit dem Lebensmitteln die ihr Zuhause habt auskommen könnt, ohne Einkaufen gehen zu müssen? Meistens länger als man denkt. Startet doch mal eine Aufbrauch Challenge um Lebensmittel die schon lange in eurem Schrank stehen zu verbrauchen. Dazu kann man auch Freunde und Familie zu einem gemeinsamen Essen einladen.
  • „Einfach sprudeln, statt schwer schleppen“ sagt ein kluger Werbespruch. Das Leitungswasser in Deutschland ist sehr gut zu trinken. Wem das zu langweilig ist, kann das Wässerchen mit Kohlensäure aufsprudeln und mit Gurke, Zitrone oder ähnlichem Obst aufpeppen. Ist deutlich gesünder und umweltschonender als die Säfte aus dem Supermarkt

Ein grundsätzlicher Tipp zum Einkaufen: Nehmt eure eigenen Tragetaschen mit und versucht auf Plastikverpackungen zu verzichten. Inzwischen haben fast alle Supermärkte ein sehr gutes Angebot an unverpackten Obst und Gemüse. Wenn ihr dabei noch bisschen Geld sparen möchtet, dann haltet Ausschau nach regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Häufig lohnt sich auch ein Spaziergang über den Wochenmarkt.

Ich persönlich Versuche immer kurz inne zuhalten, wenn ich das Verlangen spüre etwas kaufen zu wollen. Was steckt denn dahinter? Bei Lebensmitteln ist es in meinem Fall oft Langeweile. Andere Konsumgüter machen einen für den Moment glücklich, was nicht bedeutet, dass man dieses Glücksgefühl nicht auch auf einem anderen Weg bekommen kann. Als Ersatzbefriedigung gehe ich in der Natur spazieren und den verlockenden Angeboten erstmal komplett aus dem Weg

Buchtipps zu dem Thema:

Die 35- Tage Challenge von Benjamin und Fabian Eckert

Projekt Plastikfrei von Svenja Preuster und Florine Glück

Minimalismus von Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus

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